MOBILER Pflegedienst Busch & Huber
Einfach daheim sein

Sie haben noch keine Pflegestufe?

Sie können einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. 

Diese ermitteln ihre Pflegestufe, indem ein Mitarbeiter vom Medizinischen Dienst (MDK) Sie zu Hause aufsucht. 

Entsprechend des Umfangs des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen einer von drei Pflegestufen (I, II oder III) zugeordnet. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen

Wir stehen Ihnen gern zur Seite bei der Antragsstellung, wenn Sie es Wünschen sind wir auch gern bei dem Termin anwesend.  

Wichtig ist es den Antrag zeitnah zu stellen und schnellstens zurückzusenden , denn der Tag an dem der Antrag bei der Pflegekasse eingeht, entscheidet über den Beginn der Ansprüche  


Pflegestufen im Überblick  

Pflegestufe I – Erhebliche Pflegebedürftigkeit Erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens einmal täglich ein Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.


Pflegestufe II – Schwerpflegebedürftigkeit

Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten ein Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen.


Pflegestufe III – Schwerstpflegebedürftigkeit 

Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf bei der Grundpflege so groß ist, dass er  jederzeit gegeben ist und Tag und Nacht (rund um die Uhr) anfällt. Zusätzlich muss die pflegebedürftige Person mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mindestens vier Stunden entfallen müssen.


Härtefallregelung

Sind die Voraussetzungen der Pflegestufe III erfüllt und liegt ein außergewöhnlich hoher bzw. intensiver Pflegeaufwand vor, kann die Härtefallregelung in Anspruch genommen werden. In diesem Fall gibt es höhere Sachleistungen.

Für die Feststellung eines außergewöhnlich hohen Pflegeaufwands im Sinne der Härtefallregelungen ist Voraussetzung, dass:

·         die Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität) mindestens sechs Stunden täglich, davon mindestens dreimal in der Nacht, erforderlich ist. Bei Pflegebedürftigen in vollstationären Pflegeeinrichtungen ist auch die auf Dauer bestehende medizinische Behandlungspflege zu berücksichtigen.

oder

·         die Grundpflege für den Pflegebedürftigen auch nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam (zeitgleich) erbracht werden kann. Wenigstens bei einer Verrichtung tagsüber und des Nachts muss dabei neben einer professionellen mindestens eine weitere Pflegeperson tätig werden, die nicht bei einem Pflegedienst beschäftigt sein muss (zum Beispiel Angehörige).. Durch diese Festlegung soll erreicht werden, dass nicht mehrere Pflegekräfte eines Pflegedienstes hier tätig werden müssen.

Zusätzlich muss ständige Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung erforderlich sein. 

Jedes der beiden Merkmale erfüllt bereits für sich die Voraussetzungen eines qualitativ und quantitativ  weit über das übliche  Maß der Grundvoraussetzung der Pflegestufe III hinausgehenden Pflegeaufwandes.




Pflegegeld für häusliche Pflege 



* Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von § 45 a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen

Das Pflegegeld kann in Anspruch genommen werden, wenn Angehörige oder Ehrenamltiche die Pflege übernehmen. Das Pflegegeld kann auch mit PflegeSachleistungen  kombiniert werden. 


Stufe der Pflegebedürftigkeit 

Leistungen ab 2015 pro Monat 

Pflegestufe 0 (*mit Demenz)

123 Euro 

Pflegestufe 1

244 Euro 

Pflegestufe 1 (*mit Demenz)

316 Euro 

Pflegestufe 2

458 Euro 

Pflegestufe 2 (*mit Demenz)

545 Euro 

Pflegestufe 3 

728 Euro 

Pflegestufe 3 (*mit Demenz)

728 Euro 

Anspruch auf Pflegesachleistungen für häusliche Pflege

* Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von § 45 a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen

Pflegesachleistungen können für die Hilfe durch einen Ambulatnetn Pflegedienst eingesetzt werden. Pflegesachleistungen können auch mit dem Pflegegeld kominiert werden

Stufe der Pflegebedürftigkeit 

Leistungen ab 2015 pro Monat 

Pflegestufe 0 (*mit Demenz)

  231 Euro 

Pflegestufe 1

  468 Euro 

Pflegestufe 1 (*mit Demenz)

  689 Euro 

Pflegestufe 2

1.144 Euro 

Pflegestufe 2 (*mit Demenz)

1.298 Euro 

Pflegestufe 3

1.612 Euro 

Pflegestufe 3 (*mit Demenz)

1.612 Euro 

Härtefall 

1.995 Euro 

Härtefall (*mit Demenz) 

1.995 Euro